Ist die AS/400 tot?

¿Está muerto el AS/400?

 

Viele IT-Profis verwenden immer noch den Begriff "AS / 400". Es ist in Berufsbezeichnungen und Berufsverbänden und Zertifizierungen zu sehen. Es wurde in die Inhalte, die wir online konsumieren, und die Produkte, die wir jeden Tag verwenden, verwoben.

Und dennoch: "Ist der AS / 400 tot?" Ist eine häufige Frage, die in der gesamten Benutzergemeinschaft gehört wird. Was die aktuellen Benutzer, Arbeitssuchenden und Organisationen wissen wollen, ist frei übersetzt, ob eine Plattform, die 1988 eingeführt wurde, heute noch relevant ist.

Die Antworten überraschen normalerweise Leute.

Was ist die AS/400?

IBM führte das System AS/400 1988 ein. Es war ein integriertes System aus Hardware (AS/400) und Betriebssystem (OS/400) und vielen weiteren Kernfunktionen wie einer integrierten Datenbank.

Sowohl Hardware als auch Software erlebten im Lauf der Jahre zahlreiche Upgrades, Revisionen und Namensänderungen. Viele nennen das System immer noch AS/400 oder manchmal auch iSeries. Die aktuelle Hardware ist allerdings technisch gesehen Power Systems und läuft mit einem aktualisierten Betriebssystem namens IBM i.

Von Anfang an war eine der größten Stärken dieser Plattform ihre Aufwärtskompatibilität. Man kann ein Programm, das 1988 für den AS/400 geschrieben wurde, heute unverändert oder mit geringfügigen Änderungen auf einem Power-Systems-Server zum Laufen bringen.

Diese nahtlose Kompatibilität ist einer der Gründe, warum viele Unternehmen, die vor Jahren eine AS/400 gekauft haben, diese immer noch AS/400 nennen, obwohl ihr Power-Server um eine Größenordnung schneller läuft und neueste Technik verwendet.

IBM aktualisiert die Plattform weiterhin und hat große Pläne für die Zukunft von IBM i. Alle zwei bis drei Jahre bringen sie neue Versionen der Hard- und Software heraus, die Quantensprünge in Rechenleistung und Funktionalität darstellen.

Evolution von AS/400
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IBM Application System/400 (aka AS/400)
Die AS/400 ersetzt das System/38 und fügt eine integrierte DB2-relationale Datenbank hinzu.
1988
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IBM Application System/400 (aka AS/400)
Der AS/400 arbeitet mit dem in OS/400 umbenannten objektbasierten Betriebssystem und seine Konzepte für virtuelle Maschinen und Single-Level-Storage etablierten die Plattform als fortschrittlichen Business-Computer.
1988
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2000
IBM eServer iSeries
IBM präsentiert eine neue Generation von Servern, um den neuartigen Anforderungen des E-Business gerecht zu werden.
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Der AS/400 wird in eServer iSeries umbenannt, das Betriebssystem wird passend zu den POWER5-Prozessoren unter dem Namen i5/OS bekannt.
2000
IBM eServer iSeries
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2006
IBM System i
Die iSeries wird in System i umbenannt und damit von der Hardware des System p abgegrenzt, auf der AIX und Linux laufen.
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2006
IBM System i
System i5 wird als „All-in-one“-Alternative zu Windows für kleine und mittlere Unternehmen positioniert.

Der Name des Betriebssystems wird auf i5 gekürzt.
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2008
IBM Power Systems
IBM integriert die Plattformen System i und System p in einem einheitlichen Server unter der Bezeichnung Power Systems, der die Betriebssysteme IBM i (vorher i5), AIX (UNIX) und Linux unterstützt.
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2XXX
Die Zukunft
IBM i ist bereit für das Zeitalter des Cognitive Computing und nutzt die Kongnitivfähigkeiten der IBM-KI Watson und von IBM Bluemix, während neue Hardware in den Startlöchern steht.
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Die Plattform wird weiterhin ihrem langjährigen Ruf von Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Sicherbarkeit gerecht.
2XXX
Die Zukunft
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Aber wird die AS/400 noch verwendet?

Mehr als 100.000 Unternehmen nutzen AS/400-Technologie, die in IBM i fortbesteht, um besonders betriebswichtige Anwendungen zu betreiben. Diese Unternehmen bilden die ganze Bandbreite von Banken und Krankenhäusern über Produktions- und Vertriebszentren bis zu Einzelhandelsgeschäften und staatlichen Behörden ab.

Diese Systeme sind die heimlichen Helden. Sie werden nicht oft für allgemeine Bürofunktionen oder Mitarbeiterproduktivität eingesetzt, stattdessen arbeiten sie mit robusten, rechenintensiven Anwendungen wie ERP-, Bank- oder Gesundheitsinformations­systemen. 

In einer neueren Umfrage unter IBM i-Nutzern gaben 42 % an, dass sie 75–100 % ihrer Arbeitslast und kommerziellen Anwendungen auf IBM i betreiben, was die lebendige Tradition der Plattform widerspiegelt.

Neuere Statistiken zeigen außerdem die zukünftige Relevanz der Plattform, da 25 % der Nutzer sagen, dass sie die Arbeitslast auf der Plattform weiter erhöhen werden, wohingegen ein Anteil im niedrig einstelligen Bereich plant, die Plattform zu verlassen.

Woher kommt also die Kontroverse?

Trotz aller durchschlagenden Technik bringt die Plattform auch ihre Herausforderungen mit sich.

  • Die AS/400 wird als veraltet angesehen. Die Tatsache, dass das System 1988 entwickelt und inzwischen mehrfach umbenannt wurde, hat nicht dazu beigetragen, dass es als moderne Plattform wahrgenommen wird. Trotzdem ist es noch immer ein entscheidender Teil der Computer-Infrastruktur vieler Spitzenorganisationen der Welt. Allerdings kann der Name, den die Nutzer für das System verwenden, die Entscheider verwirren, die nicht direkt mit der Plattform zu tun haben. Daher ist es wichtig, die Geschichte richtig zu erzählen.
  • AS/400-Fachleute gehen in den Ruhestand. Etliche Veteranen auf der Plattform kommen ins Rentenalter. Wenn sie aus dem Berufsleben ausscheiden, verschwinden auch ihr Wissen und ihre Expertise. Mit ein wenig Vorbereitung gibt es allerdings eine einfache Lösung. Wir haben diesen Leitfaden als Hilfe für Organisationen in diesem Generationswechsel entwickelt.

Ist die AS/400 also tot?

Kurz gesagt, nein. Man könnte sogar sagen, dass die Plattform beliebter ist denn je! Hier sind fünf Gründe dafür:

  • IBM i ist skalierbar. Unternehmen können mit einem bezahlbaren 4-Core-Server starten und sich problemlos bis zu 256-Core-Geräten hinaufarbeiten. Es kommt sehr selten vor, dass der Bedarf eines Unternehmens an Rechenleistung über IBM i hinauswächst.
  • IBM i ist modern. IBM i kann nicht nur existierende Programme verarbeiten, es unterstützt auch eine gesunde Mischung von systemeigenen und Open-Source-Entwicklungssprachen wie RPG, SQL, JAVA, .NET, PHP und C++.
  • IBM i ist kompatibel. Heute genau wie 1988 schützt die Aufwärtskompatibilität der Plattform Ihre Investitionen, weil bei einem Update der Plattform keine teure Codemigration erforderlich wird.

Organisationen aller Branchen in der ganzen Welt werden immer noch auf AS/400-Technologie betrieben, aber anders, als Sie sich vielleicht bisher dachten. Die Plattform bildet das Fundament einiger der leistungsstärksten Server und Betriebssysteme, die heutzutage auf dem Markt sind – Power Systems und IBM –, die beide äußerst lebendig sind.

Und die Plattform entwickelt sich weiter, wird robuster, integriert moderne Technologie und verschafft damit vielen Spitzenorganisationen der Welt einen entscheidenden Vorteil.

Was meinen Sie?

 
Ist die AS/400 tot?
Auf keinen Fall! Es lebt in IBM i weiter.
Ja! IBM i ist eine andere Technologie.
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Wie sieht es mit IBM i-Kompetenzen aus?

Wenn Sie einen beliebigen IBM i-Nutzer fragen, wird er stolz erzählen, dass er damals mit dem System/38 oder mit dem AS/400 angefangen hat. Viele dieser erfahrenen IT-Profis gehen demnächst in den Ruhestand. Mit ihnen gehen dann auch all ihr Wissen und ihre Expertise. Aber keine Sorge. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, was zu tun ist, wenn Ihre IBM i-Talente in den Ruhestand gehen.